Glyphosat:

Gekaufte Wissenschaft

BUND-Nachrichten: "Monsanto und andere Hersteller von Glyphosat haben die wissenschaftlichen Belege für die Gesundheitsgefahren durch das Ackergift seit Jahren vertuscht. Das beleuchtet und belegt die Studie "Gekaufte Wissenschaft", die wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative gegen Glyphosat heute veröffentlicht haben."

"Die Chemiekonzerne haben eine Serie von Untersuchungen finanziert, die in Wissenschafts-Magazinen in der Zeit zwischen 2012 und 2016 erschienen sind. Sie alle kommen zu dem Schluss, dass Glyphosat keine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Das Problem mit diesen Industrie-Studien ist, dass sie von Behörden genutzt wurden, um über die Zulassung des Ackergifts zu urteilen – erst letzte Woche die Europäische Chemikalienagentur ECHA."

"Ein Beispiel von vielen:

Nachdem die Krebsforschungsagentur IARC in vier Hersteller-Studien "ausreichende Beweise für eine krebserregende Wirkung" von Glyphosat fand, in denen zuvor das BfR keine Hinweise für eine Krebswirkung erkennen konnte, erhielt das BfR den Auftrag, die Bewertungen der IARC zu evaluieren. In der Folge bestätigte das BfR die von der IARC festgestellten statistisch signifikanten Tumorbefunde in allen vier Studien. 

Auch in den übrigen drei Mausstudien der Hersteller musste die Behörde statistisch signifikante und dosisabhängige Zunahmen von Tumoren zugeben, die sie vorher anscheinend "übersehen" hatte. Die Behörde räumte ein, sie habe "ursprünglich auf die statistischen Auswertungen vertraut, die mit den Studien der Hersteller mitgeliefert wurden"."

Ich habe heute aber auch gute Neuigkeiten für Sie: Gestern Abend konnten wir und die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat Bergfest feiern! Mehr als 500.000 Menschen haben mittlerweile unterzeichnet. Das ist enorm!

Wenn Sie gemeinsam mit uns die noch fehlende halbe Million mobilisieren möchten, dann laden Sie sich hier die Unterschriftenliste zur EBI gegen Glyphosat herunter und los geht's!

Viele Grüße und vielen Dank,
Nehle Hoffer