Juni 2015: Es ist soweit: Im geschützten Auenbereich der Gemeinde Hochburg/Ach ist der hiesige Trassenabschnitt des Tauernradweges, der bisher über den verkehrsmäßig problematischen Acher Berg gelaufen ist, eingeweiht, der bisherige Salzachpfad, der schönste Auenpfad weit und breit, zerstört. Wir haben unseren Einsatz gegen diese Zerstörung eingestellt, da wir von der österreichischen Seite lokal nicht wirklich unterstützt wurden. Die beiden möglichen Naturschutzverbände sind nicht wie in Bayern lokal aufgestellt, sondern arbeiten von Salzburg bzw. Linz aus, die "Grünen" in Braunau haben wohl wichtigere Themen. Wahrscheinlich ist der Anreiz, 360 000 € einfach zu verbauen, die vom Land Oberösterreich (und wahrscheinlich der EU) bereitgestellt wurden, größer, als darüber zu diskutieren, wie dies vielleicht auch mit nachhaltigem Nutzen besser und billiger möglich wäre.

Dies stellt nach unserer Meinung einen kurzfristig nicht wieder gut zu machenden Eingriff in ein sensibles Gebiet dar. Es hätte dafür günstige Alternativen gegeben, die touristische Attraktivität für Hochburg/Ach und die ganze Gegend hat abgenommen, wir als kritische Öffentlichkeit wurden von der Gemeinde und dem Unteren Naturschutz in Braunau an der Nase herumgeführt, letztendlich auch der Untere Naturschutz selbst etc., was hier dargestellt wird. Eventuelle Korrekturen werden hier zeitnah eingepflegt.

Einen Überblick über die verschiedenen Wegführungen können Sie hier ansehen.

Anschließend noch einige Fotos vom heutigen Tauernradweg und dem früheren Salzachpfad, die ich teilweise bei schlechten Lichtverhältnissen, als schlechter Fotograf aufgenommen habe:

1. Fotos vom heutigen Tauernradweg (wie man ihn sieht, wenn man wie die meisten Radler von den Tauern her kommt)

2. Fotos vom ehemaligen Salzachpfad (einige Fotos der Kiesreiße, die meisten von dem oberen Ende der Reiße; dann Fotos den Pfad entlang zuerst in nördlicher Richtung, dann wieder zurück in südlicher Richtung)

 

 


Tauernradweg nach der Zerstörung 2015

Fangzaun bei der Kiesreise wird bei Starkregen
unterspült; hässliche Reparatur mit Gitterplatte
Fangzaun bei der Kiesreise wird bei Starkregen
unterspült; die Murenbildung auf dem Weg muss
entfernt werden.
Ein sauberer Weg!
Kiesreisse "safe"
Und weiter geht es, > 2.5 m breit!
Geradeaus!
Die Wegbreite ist konstant! Uns sprach man
von 1.5 bis 2.5 m Breite, je nachdem!
Tauernautobahn statt Salzachpfad.
Wir wurden an der Nase herumgeführt! Durch
Gemeinde und Untere Naturschutzbehörde in
Braunau!
Die Naturschutzbehörde wurde aber auch an der
Nase herumgeführt! Kann uns das trösten?
Nach 400 m Autobahn.
Der alte, mit PKW befahrbare Weg wurde renoviert.
Und gleich noch etwas geschütztes Gebiet versiegelt.
Ca. 500 m Weg wurden noch gleich mit Asphalt begossen.

Kiesreisse vor der Zerstörung 2015

Nagelfluhabbruch oben von rechts nach links
Nagelfluhabbruch oben von rechts nach links
Nagelfluhabbruch oben von rechts nach links
Nagelfluhabbruch oben von rechts nach links
Nagelfluhabbruch oben von rechts nach links
Reiße zur Salzach von oben
Nagelfluhgrat
Reiße nach oben
Reiße zur Salzach
Reiße zur Salzach
Blick vom Burghauser Burgberg

Pfad nach Norden vor der Zerstörung 2015

Pfad nach Norden (vor Kiesreiße)
Pfad nach Norden (vor Kiesreiße)
Pfad nach Norden (vor Kiesreiße)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)
Pfad nach Norden (unter diesem Baum klann man durchradeln!)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)
Pfad nach Norden (nach Kiesreiße)

Pfad nach Süden vor der Zerstörung 2015