Unsere Vision: Freifliegende Waldrappe über der freifließenden Salzach

(Waldrapp über dem Tagliamento)


Salzachauen, Kathedralen für die Zukunft

Erste Aufweitungen der Salzachufer oberhalb von Laufen auf der österreichischen Seite werden demnächst Realität. Ein begeisternder Youtube-Film  "Salzachauen, Kathedralen der Zukunft" berichtet darüber.  Eine der wichtigsten Initiatorinnen dieses Projektes ist Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rössler, Salzburg. Sie hat u.a. auf dem Salzach-Demo-Tag in Burghausen (2015) dazu beigetragen, mit dem prägnanten Slogan: "Breitwasser statt Hochwasser"; dieser Slogan wird auch von einigen Umweltorganisationen genutzt, vielleicht erstmalig vom BUND Naturschutz, in einem gleichnamigen Papier von Frau Christine Margraf.

 


Salzach: Sohlestabilisierung ohne Wasserkraftwerke!

Stellungnahme des BN zur Sanierung der unteren Salzach (2. Bewertungsdurchgang der Varianten). Der BN hält die positiven Argumente für die Naturflussvariante zu wenig gewichtet, einige Punkte überhaupt nicht berücksichtigt und lehnt deshalb das Ergebnis der Bewertung ab.

Zur Bundestagswahl 2013 befrägt der BN (unterstützt durch den LBV, Lebensraum Salzach und die Kanuten) die Land- und Bundestagskandidaten konkret zu ihrer Stellung zu den beiden Konzepten zur Sohlestabilisierung, siehe Pressemitteilung. Einmal soll die Sohle durch das "Naturkonzept" der österreichischen Umweltanwaltschaft gesichert werden (Aufweitung der Ufer, der Fluss holt sich die nötigen Kiesmengen dorther, schnell und kostengünstig umsetzbar, Erhalt des letzten, unverbauten nördlichen Alpenflusses); in anderen Konzepten sollen drei Rampen gebaut werden, in die Kraftwerke eingefügt werden, was wir ablehnen. 

Der BN befürchtet Lösungen bei der Sohlestabilisierung und dem Neubau von Kraftwerken an dem einzigen über längere Strecken noch unverbauten Fluss Bayerns,

* die die Fehler der Flussregulierung im 19. JH nur wenig korrigieren,

* die sehr viel Geld kosten, das für Energiewende und soziale Reformen nicht mehr zur Verfügung steht,

* die die Flussökologie schädigen.

Statt dessen fordert er mit anderen Umweltverbänden, die Sohlestabilisierung so weit wie möglich durch die Aufweitung der Ufer und nur wenige technische Flussverbauungen zu erreichen; die dazu erstellte Studie der Umweltanwaltschaft Linz zeigt, dass dies möglich ist. 

Am 16. 5. trug Dr. Donath diese Studie "Naturfluss Salzach" im Bürgerhaus Burghausen vor; kombiniert  ist "Naturfluss Salzach" mit einer Städtepartnerschaft der historischen Salzachstädte, die u.a. auch mit dem Leitbild des einzigen natürlichen Alpenflusses nördlich der Alpen werben; alle anderen Flüsse sind mit Stauketten verschandelt. Der Vortrag liegt uns vor, kann aber wegen der Größe nicht verschickt werden.

Eine Zusammenfassung(Dezember 2011) der Situation "Untere Salzach" von Gerhard Auer (bitte anklicken)

Eine Presseerklärung vom Oktober 2011 (Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach, Naturschutzbund Österreich, Bund Naturschutz Bayern) dazu (bitte anklicken)

Weitere Informationen auf der neuen Homepage www.freie-salzach.de

 

 

 

Einige Informationen zur Diskussion der Sohlestabilisierung und Kraftwerken in der Salzach (bitte anklicken; diese Informationen stammen großteils von Befürworter und Betreibern von Wasserkraftwerken):

1. Organigramm des sog. Resonanzteams, das für einen Austausch der Behörden und Techniker mit den Verbänden sorgen soll.

2. Varianten in Bild und Text für die Flussverbauungen und Oberziele für diese.

3. Derzeitiger Stand der Verbauung von Inn und Salzach mit KWs.

4. Konzept und Technikdes Fließgewässer-KWs.

5. Gesamtkonzeption, Bausteine (offenes Deckwerk --aufgelöste Sohlrampe -- weiche Ufer)