Lebensraum des Fischotters

Walter Sage führt uns zur Alzmündung, einem idealen Lebensraum für Fischotter

Datum
21.05.2017 09:30 - 12:30

Ort
Marktl, am Parkplatz Netto zur Weiterfahrt

Lebensraum des Fischotters

Wanderung, Sonntag, 21. Mai 2017

 

Auf dieser zoologischen Wanderung des Bund Naturschutz führt Walter Sage zur Alzmündung, einem idealen Lebensraum für den Fischotter. Vielleicht können ja Spuren dieses scheuen Tieres gefunden werden.

Der Fischotter gehört zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren und wird einschließlich Schwanz ca. 1,30 m lang. Heute steht er in den meisten Ländern unter Schutz. Der Schutz des Otters setzte dabei zu einem Zeitpunkt ein, als der Bestand der Tiere bereits nachhaltig dezimiert war. Auch in Deutschland gehört er zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten (Rote Liste 1). Zum Rückgang der Bestände trugen die Verbauung von Gewässern, umfangreiche Trockenlegungen von für ihn wichtigen Lebensräumen und großräumiges Abholzen von Ufervegetation bei. Sein bevorzugter Lebensraum sind flache Flüsse mit zugewachsenen Ufern und Überschwemmungs-ebenen. Im Bayerischen Wald gibt es wieder stabile Populationen, die sich in Ausbreitung befinden. Damit sind Konflikte mit Anglern und Fischteichbesitzern vorprogrammiert. Für die gibt es, wie beim Biber, aber einen entsprechenden Managementplan des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (STMELF).

Die Teilnehmer treffen sich zur Weiterfahrt am Parkplatz beim Netto in Marktl um 9:30 Uhr.  Witterungsangepasste Kleidung und ggf. ein Fernglas könnten nützlich sein.

 

 

Samstag, 21. Mai 2017; 9.30 Uhr – ca. 12.30 Uhr

Treff:  Marktl, am Parkplatz Netto zur Weiterfahrt

Leitung: Walter Sage

Die Teilnahme ist kostenfrei

 

Kurzfristige Änderungen (Wetter, …) auf unserer Webseite: www.altoetting.bund-naturschutz.de.

Veranstalter:
Bund Naturschutz Kreisgruppe Altötting
Bahnhofstr. 48
84503 Altötting
Tel: 08671-507 40 17
FAX: 08671-85722
E-Mail: altoetting@bund-naturschutz.de
Internet: http://www.altoetting.bund-naturschutz.de