Biber-Exkursion mit Felix von Ow in der Haiminger Au (3.3.2018)

Es war kalt am Samstag, den 3. März und der Ostwind blies unangenehm. Trotzdem waren 12 Teilnehmer zur Biberwanderung gekommen. Und es war höchst informativ und abenteuerlich im Auwald von Felix von Ow. Den Biber selbst haben wir nicht getroffen, aber seine Spuren waren allgegenwärtig. So konnten wir z.B. den Unterwasserzugang zu seinem gut getarnten Bau besichtigen. Dort sahen wir auch ein Nahrungsfloß aus kleineren Ästen, dass er sich zusammenträgt, um sich in der Nähe des Baues mit frischer Baumrinde versorgen zu können. Der Herbststurm letzten August hat auch im Haiminger Auwald zahlreiche Bäume umgeworfen. Die Aufräumarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. In den Bereichen, die Felix von Ow dem Biber und dem Naturschutz überlässt, bleiben die umgestürzten Bäume liegen und wurden ggf. nur vom Weg weggezogen. Die imposante Baumwurzel einer umgestürzten Eiche lud zu einem kleinen Gruppenfoto ein. Eine andere Eiche, die wir schon von früheren Exkursionen kannten, hatte der Biber zwar vor langer Zeit angeknabbert, aber umgeworfen hat sie der Sturm. Das kam dem Biber aber sehr gelegen. Der für Menschen schwer zugängliche Kronenbereich diente ihm als idealen Futterplatz. Fein säuberlich hatte er begonnen, die Rinde von den bodennahen Ästen abzunagen. Das viele stehende und liegende Totholz, der Duft des ersten Bärlauchs und der Anblick der schockgefrorenen Schneeglöckchen und der ersten Märzenbecher werden uns sicher mental noch ein wenig begleiten. Der Frühling kann kommen!

Abgenagte Äste
Abgenagte Äste
Umgestürzter Baum
Biberfloß
Eingang zur Biberburg
Baumwurzel
Märzenbecher
Die Gruppe unterwegs
Baumpilze