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50 Jahre BN-Kreisgruppe Altötting

Geschichte der Kreisgruppe

12. April 1973: Gründung der Kreisgruppe Altötting. Erster Vorsitzender wird Dr. Paul Kastner. Die Kreisgruppe hat 78 Mitglieder

19XX / 19YY: Kauf von ca. 1 ha Waldfläche in Unterhadermark mit einem Bestand an Pyrenäen-Löffelkraut, sowie von 2 ha. Auwaldfläche bei Perach

1975: Die Kreisgruppe tritt der Aktionsgemeinschaft „Schützt die Salzach“ bei. Daraus entstand 1987 die „Arbeitsgemeinschaft Lebensraum Salzach“

Ab 1976: Diskussionen um den Bau der Bundesautobahn 94; ab 1977 Beteiligung am Raumordnungsverfahren; Den Bau der Autobahn können wir nicht verhindern.

1978: Volker Breitling wird neuer Kreisvorsitzender

1981: Otfried Lörcher wird Kreisvorsitzender

1985: Mit einer großen Wertstoffsammelaktion unter der Leitung von Hans Steck. Mehr als 11 Tonnen Wertstoffe konnten gesammelt werden und so Alternativen zur Verbrennung aufgezeigt werden.

1986: Dr. Götz Fenske leitet die Kreisgruppe bis 1989

1989: Dr. Ernst Spindler wird für ein Jahr Kreisvorsitzender

1990: Wettbewerb zum Thema „Müll – Vermeidung / Verwertung“ in den Schulen des Landkreises durch die Ortsgruppe Neuötting / Winhöring

1990: Erich Jaus übernimmt die Kreisgruppe als Vorsitzender.

Ab Anfang der 90-er Jahre: Kindergruppen in Emmerting, Winhöring, Burghausen, Altötting und Marktl

1997: Themenwoche „Wie stelle ich mir die Zukunft vor?“ In mehreren Veranstaltungen wurde dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.

Ende der 90-er Jahre: Umweltbildungsangebote für die Schulen mit Umweltbildnerinnen.

1999: Aktionen gegen die Ausbringung gentechnisch veränderter Pflanzen in Bayern

2004: Die Kreisgruppe wählte das Thema „Noahs Arche darf nicht untergehen“ als Leitthema für den Beitrag des BN zur Landesgartenschau in Burghausen.

Ab 2004: Mitarbeit und Unterstützung für das Projekt zur Wiederansiedlung des Waldrapp.

2004: Pacht einer Fläche in Kager / Winhöring

2006: Gerhard Merches übernimmt die Führung der Kreisgruppe

2006: Kauf einer 3,4 ha großen Auwaldfläche in Garching an der Alz.

2006: Veranstaltungsreihe gegen grüne Gentechnik mit abschließender Podiumsdiskussion.

Seit 2008: Jährliche GEO-Tage bei denen auf einer begrenzten Fläche „Inventur“ gemacht wird und die gefundenen Pflanzen- und Tierarten von Laien und Experten bestimmt werden.

XXX.: Stellungnahmen gegen Waldrodungen im Bereich des Industriekomplexes Burghausen.

2009: Wasserkraftnutzung an der Salzach wird von der Kreisgruppe abgelehnt.

2010: Kreisgruppen-Homepage wird an das Layout des Landesverbandes angepasst.

2012: erste Kundgebung für eine „frei fließende Salzach“-in Burghausen

2013: Das Buch „Kleinschmetterlinge in Südostbayern“ erscheint

2015: Vortrag von Prof. Dr. Hubert Weiger zur „Zukunft der Landwirtschaft“ in Altötting

2015: erster GEO-Tag der Pilze

2018: Fotowettbewerb: Grün im öffentlichen Raum

2019: Verleihung der Auszeichnung „Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt“ für die Durchführung des GEO-Tages im Landkreis.

2019: Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Die hohe Anzahl von Unterschriften führt zur Übernahme des Textes durch Landesregierung und Landtag.

14./15. März 2019: Zweitägiges Biodiversitätssymposium im Forum Altötting mit Begegnungsbörse, 16 Vorträgen und 21 Workshops. Wir zählten ca. 1500 Besucher

Mai 2019: Wir helfen bei der Gründung der Ökomodellregion Inn-Salzach mit.

2019: Eröffnung des Naturerlebnispfades im Altöttinger Gries

2021: Beginn der Wiederherstellung einer Brenne auf dem BN-Grundstück in Garching

2022: Ausstellung „Wilde Pflanzen vor der Tür“ in Burgkirchen und in der Johannes-Hess-Grundschule in Burghausen

2023: Start des Projektes „Prima Klima Kids“ für die 3. Klassen der Grundschulen im Landkreis.

Juni 2023: Beteiligung an der Ausstellung "Die Alz - eine Flussgeschichte" in Burgkirchen

2. Juli 2023: 50 Jahrfeier der Kreisgruppe

Das Projekt Brenne

Die Kreisgruppe Altötting hat 2006 in Garching an der Alz eine Fläche zwischen Schwimmbad und Alz gekauft. Früher gehörte diese Fläche zum Überschwemmungsbereich der Alz. Dort soll in den nächsten Jahren wieder eine offene Fläche entstehen, die einen typischen Lebensraum für sonnenliebende und an die mageren Böden angepasste Pflanzen bieten. Diese Pflanzen, bzw. deren Samen wurden früher von den Alpenflüssen angespült. Eine wirtschaftliche Nutzung dieser Brennen beschränkte sich auf die Gewinnung von Heu oder die Beweidung durch Wanderschäfer. Letzteres führte dazu, dass auf den Brennen Wacholdersträucher stehen blieben, die heute zum typischen Bild einer Brenne gehören.

Da durch die Regulierung der Alpenflüsse deren Fließdynamik verloren gegangen ist, entstehen auch keine neuen Brennen mehr und durch den Wegfall der Beweidung beginnen diese Flächen zu verwalden.

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband und gefördert durch den Bayerischen Naturschutzfonds haben wir 2022 einen Teil unserer Fläche vom Sekundärbewuchs befreit und 2023 mit Samen aus nahegelegenen Brennenstandorten eingesät.

Wir freuen uns, wenn Sie sich in den nächsten Jahren immer wieder vor Ort davon überzeugen, wie sich „unsere“ Brenne entwickelt.

Aktiver Naturschutz - Waldrapp, Schleiereule und Wiedehopf

Auf der Landesgartenschau 2004 in Burghausen präsentierte die Kreisgruppe unter dem Thema: „Noahs Arche darf nicht untergehen“ in Zusammenarbeit mit dem Waldrappteam ein Wiederansiedlungsprojekt für den Waldrapp vor. Seit dieser Zeit unterstützt die Kreisgruppe Altötting die Wiederansiedlung des Waldrapps in Burghausen.

In Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) habt die Kreisgruppe mit der Anbringung von Schleiereulenkästen in und an Scheunen im Bereich Burghausen erreicht, dass die Population der Schleiereulen unterstützt wurde.

Nachdem im Landkreis Altötting ein brütendes Wiedehopfpärchen aufgefunden wurde, wurde ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem LBV versucht, durch ein größeres Angebot von Nisthilfen eine Wiederansiedlung des Wiedehopfs zu fördern. Dies wird sicher noch etliche Jahre Geduld erfordern.

Im Frühjahr sind im Landkreis viele Helfer unterwegs, um Erdkröten vom Tod durch Überfahren zu retten. Nach dem Aufbau von Krötenzäunen, werden die Kröten über die Straße gebracht und können so den Weg zu ihren Laichgewässern fortsetzen.

Die Kreisgruppe unterstützt auch die Arbeit des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein das in einem Pilotprojekt versucht einen Abschnitt des Alzdamms vom Berufkraut zu befreien.

Wer Interesse hat, im praktischen Naturschutz mitzuhelfen kann sich gerne an die Geschäftsstelle der Kreisgruppe wenden.

Naturerlebnispfad im Altöttinger Gries

Uwe Reuter als Projektleiter und Gerhard Merches mit etlichen Helfern haben in intensiver Kleinarbeit 10 Stationen im Altöttinger Gries gebaut, der sofort von Familien mit Kindern angenommen wurde. Allerdings richteten Vandalen immer wieder schwere Schäden an den Stationen an, sodass viel Zeit und Geld für die Reparatur aufgewendet werden musste, zumeist durch Gerhard Merches. An jeder Station informiert eine Info-Tafel und erzählt eine andere Tafel eine kleine Geschichte für die kleineren Besucher.

2019 stellte die BN-Kreisgruppe den Altöttinger Naturerlebnispfad fertig. 2020 wurde er zur Instandhaltung an die Stadt Altötting übergeben. Leider werden immer wieder Stationen von Vandalen beschädigt. Der Pfad zieht viele Familien mit ihren Kindern an, die offensichtlich viel Spaß haben.

 

Symposium für mehr biologische Vielfalt im Landkreis Altötting

Am 15. und 16. März 2019 fand im FORUM Altötting das Biodiversitäts-Symposium statt. Ca. 1500 Besucher kamen zu den 16 Vorträgen und 20 Workshops, die über 30 regionale und überregionale Experten und Expertinnen leiteten. Die Begegnungsbörse mit zahlreichen Ständen und Ausstellungen von Verbänden und Vereinen, sowie die Ausstellung des P-Seminars des benachbarten Gymnasiums waren eine ideale Kulisse für Gespräche und Ideenaustausch. Jan Haft, Roland Günter und Dr. Uwe Westphal rundeten das Programm mit Film und spannender Unterhaltung ab. Diese geballte Kompetenz stieß auf überaus positive Resonanz, die bis heute nachwirkt.

1500 Besucher besuchten das Biodiversitätssymposium am 15. und 16. März. 16 Vorträge und 20 Workshops von 30 regionalen und überregionalen ExpertInnen. Begegnungsbörse, mediales Rahmenprogramm, Kinderbetreuung und Mittagsessen in Bio-Qualität rundeten das Angebot ab.

 

Frei fließende Salzach

Die Salzach zwischen Salzburg und der Mündung in den Inn bei Haiming ist der einzige Alpenfluss der nicht durch Querbauwerke und Staustufen beeinträchtigt ist. Auch wenn die Salzach durch Flussregulierungen in ein enges Bett gezwängt wurde, spielt sie mit ihren Auen als Lebensraum für Fische, Vögel und Insekten eine herausragende Rolle.

Der BUND Naturschutz und die Kreisgruppen Berchtesgadener Land, Traunstein und Altötting treten seit Jahren für Renaturierungsmaßnahmen an der Salzach ein, so wie sie bereits nördlich von Tittmoning in Angriff genommen wurden. Die Kreisgruppe Altötting tritt zusammen mit anderen Verbänden in der „Arbeitsgemeinschaft Lebensraum Salzach“ (ALS) für weitere Renaturierungsmaßnahmen ein. Eine Nutzung der Salzach zur Energiegewinnung lehnen wir wegen des großen Eingriffs in die Ökologie der Salzach und der geringen Menge an elektrischer Energie, die an der Salzach gewonnen werden kann, ab.

Aktiv beteiligen wir uns daher auch an der jährlich stattfindenden Salzach-Kundgebung in Burghausen und hoffen, dass wir bald an Stelle der Kundgebung ein Salzachfest feiern können.

GEO-Tage der Artenvielfalt

Der GEO-Tag ist eine Feldforschungsaktion, bei der es gilt, innerhalb von 24 Stunden in einem festgelegten Gebiet die Artenvielfalt zu untersuchen. Die Aktion besteht aus drei Teilen. Freitagnachmittags starten die Kinder zum Kinder-GEO-Tag bei dem alles gefangen wird, was mit Kescher oder Klopfschirm fangbar ist. Nach einem ersten Bestimmungsversuch gehen die Exemplare an die entsprechenden Experten. Abends wird ein Lichtturm zur Bestimmung der Nachtfalter aufgestellt. Am Samstag kommen alle weiteren Experten und füllen ihre Artenliste zusammen mit interessierten Laien. Die Kartierung dauert bis etwa mittags. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und allen über unsere Homepage zur Verfügung gestellt. Zusätzlich melden wir alle sicheren Funden an die Regierung von Oberbayern (ROB), sodass sich die Datenlage für Bayern stetig verbessert, da wir jährlich im Schnitt 400 Datensätze liefern. Das ROB ist für diese Unterstützung sehr dankbar und erteilt uns immer wieder die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen. Für alle Beteiligten ist das seit 2008 das Highlight, das nicht selten mit besonderen Funden belohnt wird. Z.B. der Wachtelweizen-Scheckenfalter, der 2008 im Bannwald in Burghausen entdeckt wurde, oder der Hirschzungenfarn (Rote Liste 1-2), der Schwarze Grubenlaufkäfer (Rote Liste 1), die Kleine Wolfsfliege (Rote Liste 0) oder der Gebirgsbach-Wasserjäger (Rote Liste 2). Dieses außerordentliche Engagement für die Artenvielfalt wurde 2019 mit der Würdigung als UN-Dekaden-Projekt der Biologischen Vielfalt belohnt wurde.

Seit 2013 organisieren wir auch jährlich im Herbst einen Pilz-GEO-Tag. Am Vormittag sind wir mit bis zu 60 Pilzsuchern im Gebiet unterwegs, wobei es im Wesentlichen um die Genießbarkeit geht, aber trotzdem alle Funde notiert werden. Nachmittags gehen die Experten nochmal durchs Gebiet und kartieren weiter. Auch hier gelangten bislang erstaunliche Funde, wie gleich beim ersten Pilz-GEO-Tag 2013, bei dem ein kleiner Junge den stark gefährdeten Großen Nest-Erdstern im Lengthal fand. Eine Art, die seit 1887 nicht mehr in Südbayern entdeckt werden konnte und im Lengthal mit etlichen Exemplaren vorkommt. Oder der Montane Blaustiel-Zärtling, der Grünende Kammporling (beide Rote Liste 2) oder der Zweifarbige Zärtling (Rote Liste 1).

Unsere ehemaliges Brennengrundstück in Garching haben wir 2012 untersucht und wiederholen das 2023. Damit können wir erstmals schauen, was sich innerhalb von 11 Jahren in einem Gebiet verändert hat.

Zu diesen Aktivitäten sind immer alle interessierten Laien eingeladen und für so manchen war die Teilnahme der Einstieg ins eigene Artenkennertum.

 

Seit ca. 12 Jahren stellen Naturkenner aus dem Landkreis ihre Expertise auf Wanderungen oder Radtouren zur Verfügung. Seit 2008 kann der BN deshalb jährlich einen Veranstaltungskalender mit 20-25 Exkursionen anbieten Jährlich nutzen ca. 500 TeilnehmerInnen dieses zumeist kostenlose Angebot um die herrlichen Kleinode ihrer Heimat näher kennenzulernen. Die Wanderungen oder Radtouren führen die TeilnehmerInnen zumeist in ihnen unbekanntes aber immer spannendes Gelände. Selbst Ortskundige sind oft überrascht, welche tollen Highlights sich in ihrer direkten Umgebung befinden. Mal geht es durch abenteuerliche Schluchten, wilde Auwälder oder zu faszinierenden geologischen Zielen, wie zum Salzachsteilhang mit kleiner Quelle. Mit viel Liebe zum Detail zeigen unsere Referenten und Referentinnen unterwegs viel Neues, Schönes und Erhaltenswertes in unserer Natur.

Wer lieber allein sein Umfeld erkundet, findet ausgearbeitete Ausflüge, die Dr. Ernst Spindler auf der BN-Homepage bereitgestellt hat.

Blühende Lebensräume

Blühende Lebensräume helfen Bienen und Wildbienen Futter zur rechten Zeit zu finden. Ob es der Nektar für die Bienen im Sommer oder Futterpflanzen wie die Brennnessel oder die Wilde Möhre für Tagpfauenauge oder Schwalbenschwanz sind, die Lebensräume für unsere Insekten sind in den letzten Jahren stark geschrumpft.

Die Kreisgruppe Altötting setzt sich dafür ein, dass geeignete Flächen naturnah bewirtschaftet werden. Dies können Dämme von Flüssen, Kanälen oder Bahndämme sein, die als Magerstandorte Lebensraum für viele Pflanzen sind und damit ihre eigene Insektengemeinschaft anziehen. Es können auch Flächen im Bereich von Firmengrundstücken sein, die sich als blühende Lebensräume eignen.

Selbst private Gärten können helfen, Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu schaffen.

Überdies ist es wichtig, diese Oasen der Biodiversität miteinander zu vernetzen, um einen genetischen Austausch innerhalb der Arten zu ermöglichen. Wir brauchen Trittsteine, die Pflanzen und Tieren helfen zu wandern.

Helfen Sie mit, ihren Garten zu in eine blühende Oase, einen blühenden Lebensraum zu verwandeln.

Kindergruppen

Seit 2020 treffen sich Katinka Ebner, Birgit Romberger und Susanne Unterstaller einmal im Monat mit 15 Kindern im Alter von 6 bis 8 Jahren. Sie durchstreifen gemeinsam die Natur, betreiben Naturschutz, bauen Vogelhäuser, lernen schnitzen, machen Lagerfeuer, führen Müllsammelaktionen durch, gestalten Amphibienorte mit, lernen bei Wanderungen unsere heimische Vogelwelt kennen, sammeln Salzachstein und bearbeiten sie und vieles mehr.

Frei nach dem Motto „Dreckig, aber glücklich“

„Was man selbst erlebt, begreift und einen glücklich macht, wird man auch schützen und bewahren“, so Susanne Unterstaller.

Umweltbildung

Seit etwa 2004 bietet die Kreisgruppe den Schulen Umweltbildung an. Dafür schließt sie Werkverträge mit UmweltbildnerInnen ab, die dann vergünstigt von den Klassen zu verschiedenen Themen, wie Wasser, Wald, Wiese und Klimaschutz gebucht werden können.

Prima Klima Kids

Das Projekt "Prima Klima Kids" wird in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Altötting durchgeführt und wendet sich an die 3. Klassen der Grundschulen im Landkreis.

Beim Projekt "Prima Klima Kids" handelt es sich um ein mobiles Umweltbildungsangebot zu verschiedenen Themenfeldern des Klima- und Naturschutzes sowie der Energiewende, wie z. B. CO2, Brennstoffe, Sonnenkraft, Wasser- und Windkraft, Energie und Energiesparen, ökologischer Fußabdruck.

In experimenteller, spielerisch-pädagogischer Art und Weise sollen sich die Kinder mit den genannten Themen beschäftigen und selbstständig Lösungsansätze finden.

Die oft für Kinder abstrakten Themen werden dadurch für sie greifbar und erlebbar. Die Umweltbildungsaktionen werden direkt vor Ort durch Umweltpädagogen und Umweltpädagoginnen des BN durchgeführt.

Unser Internet

Was ist los bei uns im Landkreis in Sachen Natur- und Umweltschutz?
Antwort darauf gibt unsere Internet-Site https://altoetting.bund-naturschutz.de/
Hier finden Sie nicht nur unsere Veranstaltungen, sondern auch die Veranstaltungen anderer Organisatoren. So haben Sie einen Überblick über das, was im Landkreis in Sachen Natur- und Umweltschutz geboten ist.

Darüber hinaus finden Sie Artensteckbriefe von Tieren und Pflanzen, mit Angaben speziell zu unserem Landkreis. In einer eigenen Abteilung informiert die Internet-Site über drängende Umweltfragen, wie PFOA (Perfluoroktansäure), Energie, Verkehr oder Wald und Wasser.

Dr. Ernst Spindler hat eine Anzahl von Ausflugsvorschlägen zu naturkundlich und geologisch interessanten Gebieten im Landkreis zusammengestellt, sowohl zu Fuß, als auch per Fahrrad.
Natürlich finden sie auf unserer  Internet-Site auch Berichte zu unseren Exkursionen und die Ergebnisse unserer GEO-Tage.

Als anerkannteer Naturschutzverband hat die Kreisgruppe Altötting die Möglichkeiten bei raumplanerischen Verfahren mitzuwirken.

Zusammen mit dem Regionalreferat des Landesverband für Oberbayern waren wir aufgefordert zur Fortschreibung des Regionalentwicklungsplans für die Planungsregion 18 (Rosenheim, Berchtesgadener Land, Traunstein, Mühldorf und Altötting) Stellung zu nehmen.

Im Landkreis Altötting fordern wir klare Informationen an die Bevölkerung bezüglich der Kontamination des Grundwassers mit PFOA (Perfluoroktansäure) und anderen Verbindungen, sowie deren Auswirkungen auf das Trinkwasser und die Bewohner des Landkreises.

Wir befürworten den zweigleisigen, elektrifizierten Ausbau der Bahnlinie zwischen Markt Schwaben und Freilassing. Um den Eingriff in die Natur am Bahndamm zu minimieren, sind wir mit der Deutschen Bundesbahn im Gespräch.

Viele Planungsverfahren dauern sehr lang und die Voraussetzungen ändern sich. So bei den Planungen der Ortsumgehung von Burghausen, die im Lengthal für den Naturschutz wertvolles Gelände durchschneiden würde und durch die Verlegung der B20 auf die Burgkirchnerstraße überflüssig geworden ist. Wir bleiben dran.

Ferner beteiligt sich die Kreisgruppe mit Stellungnahmen zu Änderungen von Flächennutzungsplänen und Bebauungspläner der Gemeinden im Landkreis.

Die Kreisgruppe hat die Herausgabe eines Bildbandes über „Kleinschmetterlinge in Südostbayern“ ermöglicht.

Gerhard Karl beschreibt die "Kleinschmetterlinge" anhand eigener Beobachtungen hauptsächlich im Gemeindebereich Mehring, Kreis Altötting, Oberbayern und im Landkreis insbesondere im bedeutenden Naturschutzgebiet „Untere Alz“. 155 Arten sind in Bild und Text dargestellt.

© 2013, Broschüre, 80 S., 261 Abbildungen; PUR-Klebebindung, 8,90 €

Die Broschüre ist über die Geschäftsstelle Altötting des BUND Naturschutz in Bayern zu beziehen.

Kosten: EUR 8,90 + EUR 2,00 für den Versand Bestellung über altoetting@bund-naturschutz.de