Projekte der Kreisgruppe

Die Kreisgruppe Altötting verfolgt derzeit mehrere Projekte:

Naturerlebnispfad im Altöttinger Gries

Mit einem Naturerlebnispfad möchten wir Natur in unserer Heimat erlebbar machen. Dazu sind im Altöttinger Gries mehrere Stationen gebaut worden: z.B. ein Laubtunnel, eine Totholzstation oder eine Baumhöhle. Was es mit diesem Projekt auf sich hat, erfahren sie, wenn sie hier klicken.

Biodiversitätssymposium "So? Oder so!" in-Altötting

Viele Ökosysteme und Lebensraumtypen (LRT) sind bedroht. Der Artenschwund ist besorgniserregend! Gefährdet sind ganze Ökosysteme, wie z.B. Urwälder, Moore, Trockenrasengesellschaften etc. Unserer Meinung nach fehlt Wissen über Artenschwund, Ökosysteme und Möglichkeiten im eigenen Bereich zu handeln.

Deshalb richtete die BN-Kreisgruppe Altötting am 15. und 16. März 2019 ein Symposium zur Biodiversität unter den Titel "So? oder So!" für alle Akteure (Kommunen, Landwirte, Lehrer, Gartenbesitzer…) aus. Näheres zum Symposium finden Sie hier.

GEO-Tage der Artenvielfalt

Ein fester Bestandteil im Jahresprogramm der Kreisgruppe Altötting ist die Teilnahme am GEO-Tag der Artenvielfalt.

Experten für viele Bereiche der Fauna und Flora untersuchen über einen Tag in einem bestimmten Gebiet die vorkommenden Arten; dazu sind immer Helfer eingeladen die mitmachen möchten. Seit 2013 wird ein weiterer Tag der Artenvielfalt für Pilze später im Jahr durchgeführt.

Die gefundenen Arten werden in Listen eingetragen und tragen mit entsprechenden Listen vieler anderer Gruppen dazu bei, ein Abbild der Artenvielfalt in Deutschland zu erstellen und fördern darüber hinaus den Artenschutzgedanken.

Informationen über die GEO-Tage der vergangenen Jahre finden Sie hier.

Der GEO-Tag 2020 findet am 26./27. Juni in Piesing statt. Details finden Sie hier.

Der nächste GEO-Tag der Pilze findet am 3.10.2020 statt. Details finden Sie hier.

Schaffung von Brennen bei Garching an der Alz

2019 möchte die Kreisgruppe des BUND Naturschutz in Bayern e.V. mit dem Landschaftspflegeverband zusammen alte, verbuschte Brennen auf ihrem Grundstück in Garching an der Alz wieder herstellen und so den Artenreichtum vergrößern.

In den Jahren 2011 bis 2018 wurde schon am gegenüber liegenden Ufer das vom Bayerischen Naturschutzfonds geförderte BayernNetzNatur-Projekt „Mittleres Alztal“ umgesetzt. Der Landkreis hat dabei rund 50 ha Grund gekauft oder langfristig gepachtet.

Im Rahmen dieses Projektes hat Josef Harlander - Leiter des Medienzentrums für Schule und Bildung des Landkreises Altötting den 20 minütigen Kurzfilm „Die Alz - Lebensader zwischen Chiemsee und Inn Renaturierung der Alzbrennen im Landkreis Altötting“  in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt und des Landschaftspflegeverbandes produziert:

Der Film zeigt interessante historische Aufnahmen vor der Alzregulierung und klärt vor allem auch über Umfang, Ziele und Erfolg des Projektes auf unteraltsame Weise aus.

Waldrappprojekt Burghausen

Seit etwa 2002 spielt das "Waldrappprojekt Burghausen" eine wichtige Rolle bei unseren Artenschutzprojekten. Der Waldrapp nördlich der Alpen wurde um 16./17. Jahrhundert ausgerottet. Er ist wegen seiner "rauhen Schönheit" ein Sympathieträger, er hat weder Jäger, Fischer noch andere Naturnutzer als Feind, da er sich rein von Insekten ernährt. Er ist ein Zugvogel, dem im ersten Herbst nach der Geburt der Weg in den Süden mittels Ultraleichtflugzeug eingeprägt wird.

Mit dem Waldrapp Goja (Jane Godall), in Burghausen geboren, gelang auch der erste selbständige Rückflug nach Burghausen, die von ihr begründete erste Generation von Waldrappküken, die sie zurück in das Winterquartier geleitete, .. Allerdings war sie auch eine der ersten Opfer von Wilderern in der Toskana.

Wir sehen im Waldrapp einen Vogel, der gesunde Böden anzeigt, der im Kampf gegen die Vogelwilderei und gegen der Stromtod eine wichtige Rolle spielt, da er über elektronische Datenlogger gut verfolgt werden kann. Die Kreisgruppe unterstützt - inzwischen mit vielen anderen Ehrenamtlichen - dieses Projekt finanziell und personell.

Blühende Lebensräume

Die Kreisgruppe Altötting des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) initiiert mit Hans Steck einen Arbeitskreis "Blühende Lebensräume".

Hier wollen wir helfen, dass im Landkreis Blühflächen entstehen, und wir wollen schon existierende Initiativen unterstützen.

Und natürlich kann jeder etwas in Richtung "Blühende Lebensräume" unternehmen, egal ob er nun einen großen Garten oder einen kleinen Blumentopf hat.

Schleiereulenprojekt

Die Ortsgruppe Burghausen möchte unter der Leitung von Dr. Holger Lundt ein Schleiereulenprojekt (hier ein Artensteckbrief) fortführen, das vor ca. 40 Jahren von unserem im April 2020 verstorbenen Aktivisten Konrad Maurer angefangen, im Bezirk Braunau mit großem Engagement und Erfolg weitergeführt und in den letzten Jahren von Dr. Holger Lundt mit dem Burghauser Umweltamt und anderen wiederbelebt wurde.

Wir, die Ortsgruppe Burghausen, bitten hiermit

1. um möglichst viele Schleiereulenkästen, die jeder einigermaßen Begabte leicht bauen kann; die Materialkosten erstatten wir gerne. Hier eine Bauanleitung.

2. möglichst viele Landwirte, dieses Projekt zu unterstützen, indem Aktive der Ortsgruppe Burghausen im BN (und ev. vom LBV) diese Schleiereulenkästen in ihren Scheunen anbringen dürfen; die Kästen werden mit dem rechteckigen Einflugloch innen an eine Außenwand montiert, in der ebenfalls ein Einflugloch ist, also i.A. an eine Bretterwand aus Holz.

Nach bisherigen Erfahrungen gibt es einige Punkte, die den Erfolg dieser Kästen erhöhen:
* Ausrichtung des Einfluglochs nach Osten oder Norden ist günstig (aber nicht zwingend nötig).
* Höhe der Kästen: Ca. 4 - 6 m.
* Eine Tallage der Scheune ist ungünstig; eine Lage auf der Ebene oder auf einem Hügel ist günstig.
* Eine Lage im Wald oder am Waldrand ist ungünstig
* Wenn in der Nähe ein Uhu- oder Waldkauzrevier ist, ist dies ebenfalls ungünstig.
* Streuobstwiesen in der Nähe sind günstig.
* Extensiv beweidete Wiesen und Weiden in der Nähe sind günstig.
* Orte in der Nähe von vielbefahrenen Straßen sind ungünstig.
Natürlich werden wir hier neue Erfahrungen einfließen lassen.
 

3. Spende: Wenn Sie dieses Projekt gerne auch finanziell unterstützen möchten, dann verwenden Sie bitte die

Konto-Verbindung unserer Kreisgruppe:
Sparkasse Altötting-Mühldorf
IBAN: DE08 7115 1020 0011 1730 77
BIC:BYLADEM1MDF
mit dem Betreff: Schleiereulenkästen

Spenden:
Der abgestempelte Beleg der Überweisung bzw. die Buchungsbestätigung der Bank reicht bis einschließlich EURO 200.- zur Vorlage beim Finanzamt aus. Für Beträge über EURO 200.- erhalten sie im Januar / Februar des Folgejahres unaufgefordert eine Zuwendungsbestätigung.