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Wildbienen

Wildbienenhotels sind Nisthilfen für Wildbienen, die in vielen aufgeräumten Gärten keine geeigneten Nistmöglichkeiten mehr finden. Dabei ist es wichtig. dass die Wände der Löcher in den Holzblöcken möglichst glatt sind, damit sich die in Röhren brütenden Wildbienen beim Ein- und Ausfliegen ihre Flügel nicht verletzen.

Wildbienenhotels, die kommerziell  angeboten werden, enthalten zwar auch Holzblöcke mit Bohrungen und Schilf, die von den Wildbienen angenommen werde, aber auch Elemente, die für die Wildbienen uninteressant sind. Einige Beispiele sind Kiefernzapfen, Holzspäne oder einen Hohlraum in dem sich angeblich Schmetterlinge verstecken, bzw. überwintern könnten.

Belegte Röhren sind daran zu erkennen, dass sie mit Lehm verschlossen sind. Die Entwicklung der Wildbienen vom Ei bis zum fliegenden Insekt dauert üblicherweise fast ein Jahr. In einigen Fällen fliegen die Wildbienen nur in einer kurzen Zeit, in der ihre Futterpflanzen blühen.

Auch wenn Wildbienenhotels Nistplätze für ca.25 % der Wildbienenarten bereitstellen, so brütet der überwiegende Anteil der Wildbienen im Boden. Auch hier ist es wichtig, dass der Boden nicht bearbeitet wird, um die Nester der Wildbienen nicht zu zerstören.

Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken.

Nach dem erfolgreichen „Bienenvolksbegehren“ in Bayern wurden von einigen Bauern „Patenschaften“ für Blühflächen angeboten. Diese Blühflächen sind weitgehend wieder verschwunden, da diese Flächen nur begrenzt (auf fünf Jahre) aus der landwirtschaftlichen Produktion herausgenommen werden durften. Beim Umpflügen oder Fräsen werden dabei die Nester der bodenbrütenden Wildbienen zerstört.

Gleiches gilt natürlich auch für ausgewiesene Blühflächen wie in Töging.