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Vogelstimmenwanderung in der Osterwies

Am Samstagmorgen, den 28.03.26, war es trocken und die Sonne zeigte sich, aber es war sehr kalt. 13 TeilnehmerInnen trafen sich am alten Wasserwerk in Altötting mit Ingo Gürtler, der die Exkursion leitete, und gingen durch die Osterwies, vorbei an der Jackieranch durch den Wald und entlang der Wiesen und Felder wieder zurück, wo die Bauern emsig Gülle in den Boden einarbeiteten. In der Osterwies wird am 19. und 20. Juni auch der diesjährige GEO-Tag der Kreisgruppe stattfinden, daher hat Eveline Merches die unterwegs identifizierten Vogelarten notiert. Auch der Dachs- und der Fuchsbau am Waldrand wurde schon mal in der Liste festgehalten. In den Feldern und Wiesen gab es früher sehr viele Kiebitze, Wacholderdrosseln und Feldlerchen. Die gibt es im Zuge der Intensivierung der Flächennutzung mittlerweile hier nicht mehr. Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen sind etliche Heckengehölze und Teiche angelegt worden. Davon profitierten z.B. die Rohrammer und die Goldammer. Aber auch die Dohlen fühlen sich hier wohl und wurden in größeren Gruppen vorgefunden. Im Wald näherte sich ein Gartenbaumläufer, ein Sommergoldhähnchen, ein Kleiber, eine Sumpfmeise und eine Tannenmeise der Gruppe so nah, dass Harry Wirth, Hobbyfotograf aus Kastl, sie gut ablichten konnte. Der Gartenbaumläufer nistet hinter Rinde und ist dafür perfekt getarnt. Der Kleiber gehört zu den Frühsängern, aber bei der Kälte reduzierte auch er seine gesanglichen Einsätze. Ein Turmfalke zeigte sich an einem Entwässerungsgraben, in dem auch etliche junge Elritzen (Fischart) schwammen. Die Rohrammer saß im Röhricht an einem nahezu verlandeten Teich.

Ingo Gürtler sammelte unterwegs immer wieder alle Teilnehmer um sich, zum Lauschen und zum Erkennen der Vogelstimmen. Dabei erzählte er auch viel über die Lebensweise und Bedürfnisse der Vögel. Mit seinem Handy und einem Lautsprecher ließ er immer wieder mal einzelne Vogelstimmen abspielen, um den TeilnehmerInnen eine Hilfestellung beim Hören zu geben. Das lockte auch einige Male die entsprechende Art an, die meinten, einen Rivalen im Revier zu hören. 25 verschiedene Vogelarten konnten unterwegs erfasst werden.

Die drei Stunden waren schnell rum und für alle ein wunderbares Erlebnis!

Wir sagen herzlichen Dank an Ingo Gürtler für diesen außergewöhnlichen, informativen Samstagvormittag!