Seminar zur Pilzbestimmung (6.-8./13.-15.9.2019)

Artenkenntnis erhalten - entdecke dein Naturtalent!

Wer sich intensiv mit dem Sammeln und Bestimmen von Pilzen beschäftigen möchte, kann das bei diesem mehrtägigen Pilzbestimmungskurs mit Theorie- und Praxisteil tun. Ziel ist es, ausgewählte Pilzarten aus verschiedenen Familien und Gattungen sicher bestimmen zu können, wobei vor allem – aber nicht nur - die wichtigsten Gift- und Speisepilze berücksichtigt werden.

Zwei lange Wochenenden stehen die Pilze im Mittelpunkt: Es gilt, die Augen zu öffnen für ein breites Spektrum an Wuchsformen, Farben, ökologischen Besonderheiten, an Gerüchen und Geschmacksnuancen. Wo wachsen die Pilze, nach welchen Hauptkriterien orientiert man sich bei der Bestimmung, welche Fachliteratur empfiehlt sich? Wie schützt man sich vor Vergiftungen nicht nur mit den gefürchteten Knollenblätterpilzen, sondern auch mit weniger bekannten, aber kaum wenige gefährlichen Arten wie dem Spitzgebuckelten Raukopf? Nicht alle unserer heimischen Pilze sind leicht bestimmbar – so haben es z. B. die „kleinen braunen Pilze“ in sich, an denen sich selbst Fachleute bisweilen die Zähne ausbeißen. Aber Übung macht den Meister, und am Ende der Veranstaltung wird man beispielsweise die Merkmalskombinationen des Grünblättrigen Schwefelkopfes, des Frauentäublings und des Gallenröhrlings so verinnerlicht haben, dass man diese Pilze künftig problemlos erkennen wird.

Die Veranstaltung beginnt am ersten Tag mit einer allgemeinen Einführung in das Reich der Pilze, gefolgt von einer ersten Exkursion im Wald. Schon bald entwickeln die Teilnehmer einen Blick für die häufigeren Arten, die bei der aktuellen Wetterlage zu finden sind. Von Tag zu Tag erweitert sich das Wissen, bald erkennt man „alte Bekannte“ wieder und freut sich über neue Arten.

Die gefundenen Pilze werden genau besprochen, die wesentlichen Erkennungsmerkmale herausgearbeitet und somit praktische Erfahrungen gesammelt, die man anschließend z.B. in den regelmäßigen Wanderungen der AMIS (Arbeitsgemeinschaft Mykologie Inn-Salzach) weiter vertiefen und festigen kann. Mit viel Spaß an der Freude - und das ganze Jahr über! Für viele Menschen aller Altersgruppen und Berufe ist die Pilzkunde (Mykologie) zu einem bereichernden wissenschaftlichen Hobby geworden. Am vorletzten Tag (14. Sept.) ist ggf. der gemeinsame Besuch der Pilzausstellung in der Winterhalle des Botanischen Gartens in München geplant (es gilt die Absprache in der Gruppe).

Kursleiter ist Till Reinhard Lohmeyer aus Taching, ein erfahrener Sammler, Pilzbuchautor und geprüfter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Die Teilnahme an seiner Veranstaltung ist auch eine gute Voraussetzung für jene, die vielleicht damit liebäugeln, eines Tages selber als Pilzberater tätig zu werden.

Maximale Teilnehmerzahl 6 Personen.

Die BN-Kreisgruppe Altötting fördert diesen Kurs, sodass lediglich Teilnehmergebühren von 180 €, bzw. 150 € für BN-Mitglieder zu entrichten sind.

Anmeldung erforderlich: 08671-85711

Wann: 06.09. - 08.09.19 und 13.09. - 15.09.19 (2-teiliges Seminar) jeweils Freitag - Sonntag, FR, SA: 9.00 - 17.00 Uhr, SO: 9.00 bis 13.00 Uhr

Ort: Bahnhofstr. 48, 84503 Altötting

Brandiger Ritterling
Safranschirmling
Lärchenritterling