Eine Spinne zieht um

Die Spinne war vom Hersteller an die Herrenmühle geliefert worden, wo wir sie mit einer Plane abgedeckt hatten. Zum bessern Transport ist sie auf einem stabilen Holzrahmen montiert. Daran hat Gerhard Merches 4 kleine Räder montiert, die den Transport erleichtern sollten. Wir mussten die Spinne ca. 300 m einen abschüssigen Weg bis zum Wald, durch einen engen Durchgang über den Spazierweg den Hang zum Mörnbach herunter und dann noch ca. 50 m am Bach entlang bis zur freigemähten Stellfläche. Mitgeholfen haben: Brigitta, Markus, Gerhard, Eveline, Uwe und Ernst

Die Konstruktion wiegt ca. 500 kg, deshalb mussten wir sie, um uns nicht zu gefährden, gegen Wegrutschen sichern. Auf der ersten Strecke haben wir das mit dem Auto gemacht. Im Wald kam die mechanische Seilwinde zum Einsatz. Die Räder gruben sich zwar teilweise in den Waldboden ein und mussten immer wieder rausgehoben werden, dafür hatte aber der Rahmen kaum Bodenkontakt, was das Schieben und Drücken erheblich erleichterte. Nach einer gewaltigen Kraftanstrengung aller Beteiligten stand die Spinne dann endlich neben ihrem endgültigen Einbauplatz. Dieser mus nämlich noch vorbereitet werden. Er wird flächig auf ca. 20 cm, an den Beinstellen etwas tiefer, ausgehoben. Die Bauchplatte wird einbetoniert und die Fläche wird mit Rindenmulch aufgefüllt. Bis dahin haben wir sie wieder mit der Plane abgedeckt.

Die Spinne bekommt Rollen
Vier Räder für den Transport
Die Spinne wurde mit dem Auto gegen Wegrutschen gesichert.
Am Waldrand ging es ohne Auto weiter.
Kraft und Geschick waren gefragt um sie durchs Dickicht zu transportieren.
Zentimeter um Zentimeter bahnt sie sich ihren Weg.
Spaß durfte es trotzdem machen.
Sicherung mit der Seilwinde, bevor es steil bergab ging.
Fast unten: Jetzt muss sie ums Eck.
Seilwindengestützt ging es unerbittlich Richtung Aufstellplatz.
Gleich haben wir es geschafft.
Geschafft* Ihren Endgültigen Platz müssen wir aber noch vorbereiten.