Priessenthalwanderung 21.7.2018

6 TeilnehmerInnen scheuten den leichten Regen nicht und ließen sich von Dr. Ernst Spindler in die Hangwälder im Priessenthal, bzw. Lengthal führen. Imposante, sehr alte Buchen und Eichen verliehen dem Hangwald unterwegs eine zauberhafte Note. Dort im Wald versteckt befinden sich etliche alte Nagelfluhsteinbrüche, die sich die Natur langsam zurückholt. Ernst Spindler zeigte einige davon und erklärte, wie sie früher angelegt und genutzt wurden. Nagelfluh besteht aus mit Kalk versinterten Kieselsteinen. Das sind sehr harte, schlecht bearbeitbare Steine, die früher vor allem in Bauernhäusern verbaut wurden, wo sie großzügig eingeputzt wurden. Der Weg war manchmal etwas abenteuerlich und so kam zur Wissensvermittlung noch ein sehr erlebnisreicher Weg.

Wir sagen herzlichen Dank an Dr. Ernst Spindler für diese fachkundige und wunderschöne Wanderung.

Erklärungen zu Nagelfluh und seinem Abbau.
Nagelfluh.
Typischer Nagelfluh-Steinbruch.
Die Natur erobert sich den Steinbruch zurück.
Kurioser Fund eines Rinderschädels im Hangwald.
Imposante Baumwurzel an der Steinabbruchkante.
Im Hangwald.