Pfui Spinne in Mehring (19.5.2019)

22 spinnenbegeisterte Teilnehmer trafen sich bei bestem Wetter im Garten der Familien Müller (sen. und jun.). Eine kam sogar aus Augsburg. Gespannt lauschten sie den Ausführungen von Eveline Merches zum Leben dieser Achtbeiner. Nach der Theorie und der Einweisung in die Fangtechniken machten sich die Kinder und Erwachsenen in Gruppen auf, um einige Spinnen zu fangen. So landeten 16 verschiedene Spinnenarten in den Fangdöschen, die zum Teil nachher unter dem Binokular bestaunt wurden. So wurden z.B. die kleinste unserer Radnetzspinnen, die Streifenkreuzspinne entdeckt. Einige Kürbisspinnen waren auch unterwegs und fielen mit ihren hellgelben Körpern schnell auf. Die meisten Spinnen sind recht klein (< 5 mm), sodass man sie erst unter dem Binokular richtig erkennen konnte. Die beiden kleinsten erwachsenen Spinnenmännchen waren weniger als 2 mm groß und wurden von Frau Merches zu Hause nachbestimmt. Das Hochkopf-Buschspinnchen-Männlein hat einen charakteristischen Kopfauswuchs, der ihm seinen deutschen Namen gab. Schön anzuschauen waren auch die beiden Ufer-Laufwölfe. Eines der Weibchen transportierte seinen Eikokon an den Spinnwarzen.  Ein Kind und eine erwachsene Person gaben zu Beginn an, Spinnen nicht sonderlich zu mögen. Beide hatten dann aber keinerlei Berührungsängste, so wie die anderen. Die Kinder haben super mitgemacht und durften zur Belohnung mit Michael Müller auf dessen umgebauten eine größere Runde fahren. In der Zwischenzeit konnten die Erwachsenen auch mal an das Bino zum Spinnen anschauen.
Zu guter Letzt luden die Müllers dann noch alle auf Kaffee und Kuchen auf die Terrasse ein, was sehr gerne angenommen wurde.
Wir sagen vielen Dank an Marianne und Michael Müller, sowie Alois und Michaela Müller für die Super-Bewirtung und für das zur Verfügung stellen der Flächen und Sitzgelegenheiten.

Eveline Merches erzählte erst alles Wesentliche zu den Spinnen. Das Binokular kam am Ende zum Einsatz.
Gebannt lauschten die Teilnehmer. Auch die Kinder waren voll bei der Sache.
Totholzhaufen.
Auch die artenreiche Wiese wurde untersucht.
Zu zweit zog man ins Gelände klopfte oder kescherte und suchte dann nach Spinnen.
Am Bienenstock herrschte reges Treiben der Weg führte hinter dem Häuschen vorbei.
Bienen beim Trinken
Die Seefrösche meckerten fröhlich im Hintergrund.