Waldbau in Zeiten des Klimawandels

In Winhöring trafen sich 26 Teilnehmer an der Exkursion die uns aufzeigte, wie es möglich ist, Jagd, Wildbestand und Waldverjüngung in ein Gleichgewicht zu bekommen. Ulrich Haizinger führte uns durch seinen Wald im Bereich Winhöring Nord. Er zeigte uns wie sich der Unterwuchs im Wald entwickelt, wenn Licht und Wasser bis zum Boden durchdringen können. In seinem Wald gab es jede Menge Jungpflanzen von Fichte, Tanne, Douglasie. Dahinein mischen sich dann Buchen und Ahorn oder Eberesche.

Wir haben auch verbissene Jungpflanzen gesehen oder solche mit Schälschäden. Es wurde aber betont, dass diese Schäden für den Waldbauern durchaus zu verkraften sind, wenn Wild und Wald in einem ausgewogenen Verhältnis zu einander stehen. Dies allein genügt jedoch nicht. Auch der Waldbauer muss seine Hausaufgaben machen. Die Wälder müssen gepflegt werden, es muss durchgeforstet werden.

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass es nicht nötig ist, alle Baumarten gemischt zu pflanzen, sondern, dass es sinnvoller ist, Inseln mit einzelnen Baumarten zu bilden.

Beispiele dazu zeigte uns Herr Hirt im angrenzenden Wald des Grafen von Törring.

Wir haben uns über die lebhaften Diskussionen der Teilnehmer gefreut und bedanken uns für die Informationen bei den Herren Haizinger und Hirt.

Ulrich Haizinger führt in das Thema ein
Unterbewuchs im Wald
Das Himalaya-Springkraut säumte einige der Waldwege